Archiv 2011Goldenes Feuerwehr Ehrenzeichen an verdienten Kameraden verliehenBürgermeister Scherer verlieh vor einigen Tagen im Auftrag von Landrat Claus Schick das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35 jährige aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr nachträglich an Herrn Frank Liebetanz aus Gensingen. Frank Liebetanz ist seit 1974 Mitglied der Feuerwehr. Im Jahr 1978 zog es ihn mit seiner Frau nach Gensingen und von da an war er Mitglied in der Einheit Gensingen. Durch seine hauptberufliche Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr Mainz konnte er viele umfassende Fähigkeiten und Kenntnisse erlangen, die er gerne bei der Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Gensingen einbrachte. Kurze Zeit nach seinem Eintritt in die Feuerwehr Gensingen wurde Liebetanz zum Funkbeauftragten der Verbandsgemeinde bestellt. Weiterhin übte er über viele Jahre die Funktion des Alarm-und Einsatzplanbearbeiters der VG aus. Ab dem Jahre 1989 war er Stellvertretender Wehrführer und übernahm dann von 1998 bis 2006 die Tätigkeit als Wehrführer. In dieser Zeit war er maßgeblich an der Planung und am Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Gensingen (1995/1996) sowie des Hubschrauberlandesplatzes (1999) beteiligt. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Kreisausbilder ist Frank Liebetanz bereits Träger des Silbernen Feuerwehrehrenzeichens am Bande. Dieses wurde ihm im Jahre 1998 durch Landrat Claus Schick überreicht. Wir danken Herr Liebetanz für sein hervorragendes ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr! ![]() Wieder Staatsehrenpreis 2011 für Weingut Werner PitthanAufgrund hervorragender Leistungen bei der Landesweinprämierung für Wein und Sekt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz erhielt das Weingut Pitthan aus Zotzenheim den Staatsehrenpreis zum dritten Mal in Folge (2009, 2010, 2011). Er ist einer der größten Wettbewerbe seiner Art in Deutschland, an dem jährlich rund 2000 Weinbaubetriebe teilnehmen. Mit 23 Goldenen, 5 Silbernen und 3 Bronzenen Kammerpreismünzen wurden die Spitzenweine des Weingutes Pitthan vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten ausgezeichnet. Voraussetzung für diese hohen Auszeichnungen ist das Aufzeigen einer konstanten, herausragenden Qualitätsarbeit im Weinberg und im Keller. Während Werner Pitthan ein Faible für fruchtige Weißweine besitzt, hat Sohn Christian sich mit Leidenschaft den Rotweinen verschrieben. Somit bündeln sich die Stärken als Team, das beweisen die vielen Auszeichnungen. In diesem Jahr wurde diese Qualitätsauszeichnung am 15. September 2011 in der Ludwig-Eckes-Halle in Nieder-Olm durch den Staatssekretär Dr. Thomas Griese und Ökonomierat Norbert Schindler (MdB) verliehen. Zu den Gratulanten gehörten auch die rheinhessiche und nun auch deutsche Weinkönigin Annika Strebel und Bürgermeister Manfred Scherer ![]() v.l. Bürgermeister Manfred Scherer, Roswitha Pitthan, Werner Pitthan, Annika Strebel, Christian Pitthan Foto LWK, Volker Oehl Haus der besten Schoppen 2011
In unserer Verbandsgemeinde erhielten drei Betriebe 2011 zum wiederholten Male diese Auszeichnung: Sie überzeugten mit ihrem vielseitigen und hochwertigen Weinangebot. Herzlichen Glückwunsch! Manfred Scherer Initiative "Der ideale Ort"
Die Bewerbung beim Wettbewerb lohnt sich! Neben bundesweiter Aufmerksamkeit winken den Siegern in den drei Wettbewerbskategorien „Bürgerinnen und Bürger”, „Unternehmen” und „Institutionen” Siegprämien von je 10.000 Euro, die auf einer großen Prämierungsveranstaltung am 8. Dezember in Berlin vergeben werden. Teilnehmen ist ganz einfach: Die Wettbewerbsbeiträge können unkompliziert unter <http://www.der-ideale-ort.de/> eingereicht werden. Auf der Webseite werden alle teilnehmenden Projekte veröffentlicht – unabhängig davon, ob sie gewinnen oder nicht. Datenautobahn in Wolfsheim und Welgesheim:Bald fällt das Tempolimit
- Telekom versorgt Wolfsheim und Welgesheim mit schnellen DSL-Anschlüssen - Ortsgemeinden und Telekom vereinbaren Kooperation - Bis zum Sommer 2012 schnelles Internet für über 500 Haushalte Schneller ins weltweite Datennetz wollen viele Menschen im ländlichen Raum − auch in Wolfsheim und Welgesheim. Der erste Meilenstein auf dem raschen Weg ins World Wide Web wurde gestern gesetzt: In der Verbandsgemeindeverwaltung Sprendlingen-Gensingen gaben die Ortsbürgermeister Michael Leisenheimer (Welgesheim) und Johannes Holzmann (Wolfsheim) im Beisein von Bürgermeister Manfred Scherer, Thomas Barlen, Oberamtsrat Albert Gonschorek und Gerd Schäfer (Telekom) den Startschuß zum Ausbau der Breitband-Infrastruktur in ihren Ortsgemeinden. „Wir haben heute die Ampel auf Zukunft gestellt", sagte Bürgermeister Scherer nach dem Vertragsabschluss. „Heutzutage kann ein leistungsfähiges Internetnetz ausschlaggebend dafür sein, ob eine Familie in die Gemeinde zieht oder sich ein Unternehmen niederlässt. Deswegen haben wir jetzt die Telekom mit dem Ausbau des Datennetzes beauftragt.“ Der Vertrag sieht vor, dass die Telekom das örtliche Breitbandnetz innerhalb eines Jahres ausbaut. Hiervon werden 500 Haushalte profitieren. Mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde können sich dann die Bürgerinnen und Bürger durch das Internet klicken, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. „Die Telekom treibt den DSL-Ausbau auf dem Land seit Jahren mit allen Kräften voran“, sagte Gerd Schäfer. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. „Das ist eine gewaltige Leistung für ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, wenn man bedenkt, dass das Verlegen eines einzigen Kilometers Glasfaserkabel bis zu 50.000 Euro kostet.“ Die kommunalen Vertreter verbanden die weitreichende Zukunftsentwicklung mit einem großen Dank an die Landesregierung. Diese fördert die von der Telekom nicht gedeckten Kosten über die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion mit einem 90 % Zuschuß. Für Welgesheim ist das die stattliche Summe von rd. 15.500 EURO. Wolfsheim wird sogar mit rd. 109.000 EURO unterstützt.
Hintergrund: Über Lichtwellen in die Haushalte Einfach ein paar Kabel einstöpseln und schon geht es per DSL wunderbar schnell ins Internet. Aber dahinter steckt eine enorm aufwendige Technik. Die Daten müssen zunächst durch das ganze Telefonnetz fließen, bevor sie zu Hause ankommen. Eine Vielzahl von technischen Einrichtungen verarbeitet und verteilt die Datensignale auf ihrer langen Reise. Dabei wird das DSL-Signal schwächer, je weiter der nächste Knotenpunkt des Telefonnetzes vom heimischen Computer entfernt ist. Um in Wolfsheim und Welgesheim den Datenverkehr ungehindert fließen zu lassen, werden nun bis tief in den Ort hinein Glasfaser-Leitungen verlegt. Auf ihnen können die Daten dann rasend schnell per Lichtwellen übertragen werden. Sprendlingen, 29.Juni.2011 | Kontakt
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