Weg zur KlimaschutzgemeindeDie bisherigen Schritte:
seit Anfang der 80er Jahre Verschiedene Maßnahmen der Verbandsgemeinde zur Einsparung von Energie, z.B. vollständige Außendämmung des Hallenbades, Einsatz von 2 BHKW im Hallenbad, mehrere objektbezogene Maßnahmen zur Dämmung von Gebäuden und Reduzierung des Energieverbrauchs (Beleuchtung, u.a.) 26.06.2007 VG-Rat beschließt das Konzept "Potenziale und Entwicklungsziele der VG Sprendlingen-Gensingen 2007-2017". Entwicklungsziel Nr. 1 "Global Denken - Lokal Handeln" stellt den sparsamen Umgang mit Energie, die Verbesserung des Anteils regenerativer Energien im Energiemix und die kommunale Beteiligung (Rekommunalisierung) an einer Netzbetreibergesellschaft den Vordergrund des Handelns für die nächsten Jahre 27.05.2008 Exkursion der Ratsmitglieder und Ortsbürgermeister zur Besichtigung von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien in der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn 09.06.2008 Beschluss des VG-Rates Herrn Prof. Dr. Heck, Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement IfaS Birkenfeld zur Präsentation seines Projektes "Klimaschutz und Regionale Wertschöpfung" zu einer Sitzung des VG-Rates einzuladen. 07.08.2008 Beschluss des Ortsgemeinderates Gensingen eine Bewerbung der Ortsgemeinde Gensingen für das Projekt „Null-Emissions-Gemeinde“ des Kreises abzugeben 28.09. 2008 1. Sprendlinger Energiesparmesse im Rahmen der landesweiten Aktion "Unser Ener" mit Start der Eisblockwette 29.09.2008 Information des VG-Rates zum Thema "Klimaschutz und Regionale Wertschöpfung - Einsatz erneuerbarer Energien" durch Herrn Prof. Dr. Peter Heck, IfaS Birkenfeld, Dr. Pesch, Fa. Juwi, Wörrstadt, Herrn Zeis, EDG, Herrn Pohl TSB Bingen 29.09.2008 VG-Rat beschließt die Zielsetzung, den gesamten Strombedarf der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen (derzeitiger Stand: 65 Mio. kwh) bis 2018 aus regenerativer Energiegewinnung vor Ort zu decken. Gleichzeitig beschließt der VG-Rat die Durchführung des "Projektes 2018 - Energiemanagement und Klimaschutz in der Verbandsgemeinde" sowie die Beantragung der entsprechenden Bundeszuschüsse für die Erstellung und Umsetzung eines Klimaschutzkonzeptes. 23.10.2008 Aufstellungsbeschluss des Gemeinderates Gensingen für einen Bebauungsplan „Regenerative Energien – Teilabschnitt A: Biomasseheizkraftwerk“. Das Planungsbüro igr, Rockenhausen, ist beauftragt einen geeigneten Standort zu suchen 20.11.2008 Besichtigung der Windenergie-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen in Morbach durch Ratsmitglieder und Ortsbürgermeister 04.11.2008 Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses des VG-Rates das IfaS mit der Antragstellung zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes zu beauftragen 19.11.2008 Start der monatlichen Energieberatung für Bürger im Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde durch die Kreisverwaltung 25.11.2008 Das Landesentwicklungsprogramm Rheinland-Pfalz regelt, dass die Nutzung erneuerbarer Energieträger an geeigneten Standorten ermöglicht und im Sinne der europäischen, bundes- und landesweiten Zielvorgaben ausgebaut werden soll. Die Träger der Regionalplanung sollen im Rahmen ihrer Moderations-, Koordinations- und Entwicklungsfunktion darauf hinwirken, dass unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien geschaffen werden. Auf der Basis handlungsorientierter Energiekonzepte sind Festlegungen zur räumlichen Nutzung erneuerbarer Energien, zur Energieeinsparung und zur effizienten und rationellen Energienutzung zu treffen. 02.12.2008 Unterzeichnung der Verträge mit RheinhessenEnergie GmbH zur "Rekommunalisierung" der Stromnetze in den Gemeinden Badenheim, Sankt Johann und Sprendlingen 04.12.2008 Beschluss des Gemeinderats einen Antrag zur Einrichtung eines Energieberatungszentrums in Sprendlingen vorzubereiten 11.12.2008 Informationsveranstaltung mit Herrn Prof. Dr. Ing. Udo Hellwig, Technischen Universität Berlin und Prof. Keilen, Umweltministerium Rheinland-Pfalz zum Thema Verfahrenstechniken für Biogaskraftwerke – empfohlene Technik für ein Biogaskraftwerk in der Gemarkung Gensingen 18.12.2008 Gemeinsame Einwohnerversammlung der Ortsgemeinde Gensingen und der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen mit dem Referenten Dr. Franz Alt zum Thema "Sonnige Aussichten - wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird" sowie Herrn Dipl-Ing. Münch von der TSB-Energie zur Studie "Null-Emissions-Gemeinde Gensingen" Dezember 2008 Der auf Initiative der VG auf der ehem. Industriemülldeponie in Sprendlingen errichtete Solarpark nimmt seinen Betrieb auf (1. Bauabschnitt) 04.02.2009 Beschluss des Gemeinderats Gensingen den Auftrag für die Erstellung der Studie „Null-Emissions-Gemeinde Gensingen“ an die TSB - Energie Bingen zu vergeben Frühjahr 2009 Verhandlungen mit 3 Unternehmen bezüglich möglicher Standorte für Windenergieanlagen (z.Zt. sind 24 mögliche Standorte im Gespräch) März - April 2009 Durchführung von vibrationsseismischen Messungen durch die Firma Geothermie Kraftwerke GmbH, Mainz zur Ermittlung ob es ein Potenzial für eine geothermische Nutzung gibt. Das Untersuchungsfeld verläuft hauptsächlich in zwei Achsen: In Nord-Süd-Richtung von Bingen bis Ober-Hilbersheim und in West- Ost-Richtung von Langenlonsheim über Grolsheim, Gensingen, Horrweiler und Aspisheim in Richtung Appenheim. Winter/Frühjahr 2009 Erstellung eines Dachflächenkatasters für alle Ortsgemeinden durch die Rheinhessen-Energie zur Ermittlung von geeigneten Dachflächen für PV-Anlagen 16.06.2009 Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen Landkreis Mainz-Bingen und Ortsgemeinde Gensingen im Rahmen des Pilotprojekts "CO2-neutrale Gemeinde" mit dem Ziel das Gensingen bis zum Jahr 2020 die Energieversorgung auf regenerative Energieträger umzustellen 29.05.2009 Bewilligung des Bundeszuschusses für die Erstellung eines Klimaschutzkonzept (80 % der Kosten, max. 181.780,00 €). Projektzeitraum 01.06.2009 - 31.05.2010 06.07.2009 Beschluss des VG-Rates zur Erteilung des Auftrages zur Erstellung des Klimaschutzkonzeptes an das IfaS-Institut am Umwelt-Campus-Birkenfeld. Das Klimaschutzkonzept wird Energie- und CO2-Bilanzen, Potenzialabschätzungen (Energie- und CO2) sowie Maßnahmenkataloge und Zeitpläne zur Minderung von Treibhausgasen umfassen. Das Konzept muss ein signifikantes Einsparpotenzial aufzeigen und unter Beteiligung der relevanten Akteure vor Ort erstellt werden. Zudem sollen die spezifischen Verhältnisse und Aufgaben der VG Sprendlingen-Gensingen berücksichtigt und individuell angepasste Problemlösungen aufgezeigt werden. 22. Juli 2009 Vorlage eines Zwischenberichts der TSB-Energie Bingen zum Einsparpotential durch Optimierung der Straßenbeleuchtung in Bingen sowie einer Untersuchung der Windenergiepotentiale und Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen am Standort Gensingen 22.07.2009 Auftaktbesprechung der Verwaltung und des Ältestenrates mit den Projektmanagern von IfaS zur Erstellung des Klimaschutz- und Energiemanagementkonzeptes mit Festlegung der Vorgehensweise zur Erarbeitung des Konzeptes August 2009 - Mai 2010 Folgende Aspekte sind Bestandteil des integrierten Klimaschutzkonzepts das in den nächsten Monaten erstellt wird: · Fortschreibbare Energie- und CO2-Bilanz · Potenzialbetrachtungen zur Minderung der CO2-Emissionen, auf deren Basis mittelfristige Klimaschutzziele festgelegt werden (Betrachtung: Gebäude der Gemeinden und Verbandsgemeinde, private Haushalte, Gewerbe, Industrie, Verkehr) · Zielgruppenspezifischer Maßnahmenkatalog mit Handlungsbeschreibungen und Informationen zu den beteiligten Akteuren · Darstellung der zu erwartenden Investitionskosten für die einzelnen Maßnahmen (wenn möglich unterteilt nach Bauinvestitionen, Investitionen für elektrische Anlagen und andere Anlagen) sowie der erwarteten personellen Ausgaben für Umsetzung und Marketing der verschiedenen Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes · Darstellung der aktuellen Energiekosten und der prognostizierten Energiekosten bei Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes · Erforschung von regionalen Möglichkeiten für die Nutzung von Biomasse, Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenergie und der Kraft-Wärme-Kopplung · Partizipative Erstellung: Mitwirkung von Teilen der Entscheidungsträger und Betroffenen an der Erarbeitung des Konzepts (z.B. durch Interviews, Workshops, Beirat) · Überschlägige Berechnungen zur regionalen Wertschöpfung durch die vorgeschlagenen Maßnahmen · Konzept für ein Controlling-Instrument, um das Erreichung von Klimaschutzzielen zu überprüfen · Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit 11.10.2009 2. Energiesparmesse in Sprendlingen 2010 Realisierung 2. Bauabschnitt Solarpark Sprendlingen 2010-2012 Antrag der Verbandsgemeinde an das Bundesumweltministerium, auch die Realisierung des Klimaschutzkonzeptes finanziell zu fördern und ggf. zielgerichtete, forcierte Verwirklichung dieses Konzeptes
Weitere Vorgehensweise:
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Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00 Uhr Donnerstag: 14:00 bis 18:00 Uhr Ansprechpartner Manfred Scherer Telefon: (06701) 201- 123 Telefax: (06701) 201- 9123 ------------------------------------- Albert Gonschorek Telefon: (06701) 201- 401 Telefax: (06701) 201- 9401 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||