Fallzahlen Coronavirus-Erkrankung 
(COVID-19) im Landkreis Mainz-Bingen 
zum 02.02.2021

Corona-Virus: Insgesamt 59 Neuinfektionen in Stadt und Landkreis

Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen meldet heute 38 Neuinfektionen im Landkreis Mainz-Bingen und 21 neue Fälle in der Stadt Mainz. Insgesamt sind es derzeit 11.258 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. 

Davon kommen 4806 (+38 zu gestern) positiv getestete Personen aus dem Landkreis Mainz-Bingen, 6452 (+21 zu gestern) aus der Stadt Mainz. Die Zahlen spiegeln den heutigen Stand von 14 Uhr.

Die vergleichsweise hohe Zahl an neuen Fällen im Landkreis Mainz-Bingen ist auf Corona-Ausbrüche in Altenheimen zurückzuführen. Betroffen sind die Binger Einrichtungen Römergarten Seniorenresidenz und das Martin-Luther-Stift mit jeweils neun Neuinfektionen von Bewohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Bereits Genesene: 10.189 (+26)

davon Mainz-Bingen: 4245 (+15)

davon Stadt Mainz: 5944 (+11)

Aktuell Infizierte: 779 (+28)

davon Mainz-Bingen: 412 (+19)

davon Stadt Mainz: 367 (+9)

Fälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner:

Landkreis Mainz-Bingen: 63  Alarmstufe rot


Stadt Mainz: 56  Alarmstufe rot Bedauerlicherweise bestätigte das Gesundheitsamt bisher insgesamt 289 (+4) Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus. Todesfälle im Landkreis Mainz-Bingen 148 (+2), Todesfälle Stadt Mainz 141 (+2).




15 Infizierte mit Mutationen in Stadt und Kreis

Die britische Mutation des Coronavirus befindet sich seit dem 8. Januar in der Region, wie die Umgebungsuntersuchungen der positiv auf diese Variante getesteten Menschen ergab. Zwischenzeitlich wurde diese Mutation bei 15 der positiv auf Corona getesteten Personen aus Mainz und dem Landkreis Mainz- Bingen nachgewiesen. Das teilte das Gesundheitsamt Mainz-Bingen mit. Das Ingelheimer Labor Bioscentia untersucht derzeit alle dort eingehenden positiven Proben auf die Mutationen aus Großbritannien, Südafrika oder Brasilien. Die beiden letztgenannten Mutationen wurden dabei hier bisher noch nicht entdeckt.

Sechs der Infizierten stammen aus Mainz, die übrigen neun leben verteilt im gesamten Landkreis – darunter befindet sich eine fünfköpfige Familie aus dem Kreisgebiet und drei Mitarbeiter eine Firma aus Mainz, die aber nicht alle in Mainz wohnen. Hier ist davon auszugehen, dass sich diese Personen gegenseitig angesteckt haben. Ansonsten gibt es keinerlei Hinweise, auf welchem Weg die Virus-Variante in die Region gekommen, ist. Es gibt weiterhin keinen Hinweis etwa auf Reiserückkehrer. Es stehen noch die Ergebnisse von fünf Tests aus der Umgebungsuntersuchung aus. Grundsätzlich geht das Gesundheitsamt aufgrund der regionalen Streuung und des frühen Eintritts der Variante in die Region davon aus, dass die britische Mutation bereits weiter verbreitet ist und noch mehr Fälle auftauchen werden.