Menschen mit Schwerbehinderung (Eintragung: MZ aG, H oder Bl) und Menschen  mit Pflegegrad 3-5, Mobilitätseinschränkung bzw.
MZ G können eine Krankenbeförderung 
zu den Corona-Impfzentren in Anspruch nehmen

Menschen mit Schwerbehinderung (Eintragung: MZ aG, H oder Bl) und Menschen mit Pflegegrad 3-5, Mobilitätseinschränkung bzw. MZ G können eine Krankenbeförderung zu den Corona-Impfzentren in Anspruch nehmen 


Bei der Impfung gegen das Coronavirus handelt es sich um Leistung der Krankenkassen. 

Die Fahrtkosten können daher nach der Empfehlung des GKV Spitzenverbands zum nächstgelegenen Impfzentrum gemäß § 60 SGB V für gesetzlich Versicherte übernommen werden, 

sofern die Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 SGB V vorliegen. Diese sind:

• Schwerbehindertenausweis mit MZ aG, H oder Bl Eintrag

• Pflegegrad 3 und Mobilitätseinschränkung bzw. MZ G

• Pflegegrad 4 oder 5.

Auf Nachfrage durch das Ministerium des Innern und für Sport, teilten die rheinland-pfälzischen Krankenkassen mit, dass dieser Empfehlung gefolgt wird. Sollte zur Beförderung ein Taxi oder ein anderes höherwertiges Transportmittel erforderlich sein, bedarf es zum Nachweis des medizinisch erforderlichen Transportmittels jedoch vorab einer Verordnung einer Krankenbeförderung von der sonst behandelnden Ärztin oder dem sonst behandelnden Arzt.

Ein Anspruch auf Fahrtkosten besteht ferner für Versicherte, die sich parallel zur Corona-Impfung über einen längeren Zeitraum in einer ambulanten Behandlung befinden und daher einen Anspruch auf Übernahme der Fahrkosten nach § 8 Abs. 4 KrTRL haben. 

Eine Verordnung einer Krankenbeförderung muss ebenfalls zuvor vom Hausarzt ausgestellt werden.


Quelle: Schreiben der kommunalen Spitzenverbände vom 13.01.2021