50-jähriges Dienstjubiläum von Manfred Scherer

50-jähriges Dienstjubiläum

SPRENDLINGEN   Seit über einem halben Jahrhundert ist Manfred Scherer bereits im öffentlichen Dienst tätig. Sein 50-jähriges Dienstjubiläum vollendete der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen Anfang 
August. Bis zum Eintritt in seine Pension wird der 66jährige aber noch ein weiteres Jahr im aktiven Dienst bleiben. „Meine laufende Amtszeit als Bürgermeister werde ich natürlich noch zu Ende bringen. Erst danach trete ich in den Ruhestand ein“, macht Scherer deutlich. Die Urkunde zum Dienstjubiläum überreichte der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf im Namen von Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Er zeigte sich beeindruckt von dieser langen Dienstzeit. „50Jahre in verschiedensten Funktionen und Positionen im Dienst zu stehen, ist mehr als beeindruckend. Ich freue mich daher sehr, die Glückwünsche des Landes Rheinland-Pfalz und unseres Landkreises hierfür
überbringen zu können“, so der Kreisbeigeordnete.

Seinen beruflichen Werdegang startete Scherer am 06. August 1975 mit der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Verbandsgemeindeverwaltung Simmern / Hunsrück. Der gebürtige Holzbacher vollendete diese im Juli 1977, fasste für sich aber schon früh den Entschluss, die Beamtenlaufbahn anzustreben.
Sein Arbeitgeber ermöglichte ihm dies bereits wenige Jahre später, sodass der Jubilar am 01. Juli 1981 zunächst mit der Ausbildung zum Beamten im mittleren nichttechnischen Dienst beginnen konnte, welche er Ende Juni 1983
erfolgreich abschloss. Auch dank des guten Gesamtergebnisses seiner Laufbahnprüfung (Note 1,58) und der
zwischenzeitlich nebenberuflich erreichten Fachhochschulreife wurde Scherer ab dem 01. Juli 1989 die Möglichkeit
eröffnet, auch das Studium zur Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Dienst zu absolvieren,
welches er schließlich am 25. Juni 1992 im Dienst der Verbandsgemeinde Simmern / Hunsrück mit der Gesamtnote sehr gut abschloss. Noch über viele Jahre blieb der Jubilar seinem ersten Arbeitgeber in verschiedensten
Funktionen – unter anderem als Sachbearbeiter der Ordnungsverwaltung, als Personalsachbearbeiter, als
Fachbereichsleiter Soziales und als Büroleiter – erhalten und brachte sein fundiertes Verwaltungswissen ein, ehe es ihn in die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen zog. Hier nahm er zum 01. Oktober 2005 als
Geschäftsleitender Beamter der Verbandsgemeindeverwaltung den Dienst auf. Nur rund 5 Jahre später wurde
Scherer erstmals zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde gewählt und besetzt dieses Amt – nach Wiederwahl im April 2018 – schon seit dem 17. August 2010. Für ihn war es seit jeher von größter Bedeutung, ein offenes Ohr für die Belange der Menschen zu haben und zu unterstützen, wo immer dies möglich ist. „Völlig losgelöst davon, ob es schöne oder herausfordernde Themen sind, mit denen Menschen auf mich zukommen: Ohne die Bereitschaft zum Zuhören und zum offenen Gespräch kann es nicht gelingen, gute Lösungen zu erzielen und mögliche
Herausforderungen gemeinsam zu meistern“, verdeutlicht Scherer. So war und ist es ihm während seiner gesamten Dienstzeit auch ein stetiges Anliegen, sich für die Belange der schwächeren Menschen unserer Gesellschaft stark zu machen. Zudem engagiert er sich neben den klassischen Themen einer Verbandsgemeinde, wie die
Weiterentwicklung der Grundschulen und des Brandschutzes, insbesondere auch für die Themen der Flüchtlingshilfe und einer guten Integration, der Nachhaltigkeit sowie des Umwelt- und Klimaschutzes.

„Es macht mich wirklich demütig, auf eine Zeit von über 50 Jahren im Dienst zurückzublicken. Zugleich bin ich dankbar dafür, dass mir der Weg vom Auszubildenden zum Verwaltungsfachangestellten bis zum Bürgermeister unserer
schönen Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen offen gestanden hat. Nun freue ich mich auf mein tatsächlich letztes Dienstjahr und auf all die Projekte und Begegnungen, die ich in den kommenden 12 Monaten noch erleben darf.“

Die Amtszeit von Bürgermeister Manfred Scherer endet am 16. August 2026. Die Neuwahl findet am 22. März 2026 statt, eine mögliche Stichwahl drei Wochen später.
Wegen des Überschreitens der gesetzlichen Altersgrenze darf Manfred Scherer nicht wieder zur Wahl antreten

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