Soziale Hilfen/ Rente

Was ist eigentlich „Sozialhilfe“?

Jeder Mensch kann in Not oder in eine Situation geraten, in der er staatlicher Hilfe bedarf. Durch einen Unfall, durch Krankheit, durch eine Behinderung, durch Pflegebedürftigkeit, durch den Tod des Partners, durch Arbeitslosigkeit, durch zu geringes Erwerbseinkommen oder durch irgendein Unglück, das jeden von uns treffen kann.

Gegen die Folgen der meisten dieser Fälle sind wir versichert. Zum Beispiel durch die Krankenversicherung, durch die Pflegeversicherung, durch die Unfallversicherung, durch die Arbeitslosenversicherung oder durch die Rentenversicherung. Was aber, wenn wir in eine Situation geraten, in der all dies nicht in Frage kommt? In eine Notlage, in der uns keine Versicherung, keine Agentur für Arbeit, keine Bank und kein Verwandter hilft?

Dann gibt es immer noch die Sozialhilfe. Sie ist eine staatliche Leistung, auf die jede Bürgerin und jeder Bürger unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch hat.


Wer hat Anspruch auf Sozialhilfe?

Anspruch auf Sozialhilfe hat jeder Mensch, der sich nicht selbst helfen kann und die erforderliche Hilfe auch nicht von anderen erhält.


Aufgabe und Ziele der Sozialhilfe:

Die Aufgabe der Sozialhilfe ist es, Es ist Aufgabe der Sozialhilfe, „den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht“ (§ 1 SGB XII).

Ein zentrales Ziel der Sozialhilfe ist es, den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Die Leistung soll sie so weit wie möglich befähigen, unabhängig von ihr zu leben; darauf haben auch die Leistungsberechtigten nach ihren Kräften hinzuarbeiten (§1 Satz 1 und 2 SGB XII).  Zur Erreichung dieser Ziele haben die Leistungsberechtigten und die Träger der Sozialhilfe im Rahmen ihrer Rechte und Pflichten zusammenzuwirken. (§1 Satz 3 SGB XII).

Die Bereiche der Sozialhilfe:

Die Sozialhilfe ist in sieben Bereiche (auch Kapitel genannt) gegliedert, die jeweils die Leistungen in bestimmten Lebenslagen regeln:


Rentenberatung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Sprendlingen-Gensingen ist für Sie die Rentenantragsaufnehmende Stelle.

Gerne können Sie Ihren Rentenantrag bei uns abgeben. Jedoch können wir Ihnen keine Fragen zu der gesetzlichen Rentenversicherung, allgemeine Auskünfte oder Beratungen zum Thema Sozialversicherung beantworten. Hierfür können Sie sich an die

Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherungen
Europaplatz 5
55543 Bad Kreuznach
Terminvereinbarung
Telefon (0671) 920 120

wenden.

Darüber hinaus stehen Ihnen die Informations- und Beratungsangebote auf den Internetseiten der Deutschen Rentenversicherung zur Verfügung.

Das zentrale Internetportal lautet:

www.deutsche-rentenversicherung.de
www.ihre-vorsorge.de

Bei der Verbandsgemeindeverwaltung Sprendlingen-Gensingen können Sie sämtliche Rentenanträge direkt gestellt werden.

Aufgrund moderner Computertechnik werden die Anträge mit dem Renten­programm der Deut­schen Rentenversicherung aufgenommen und an den zuständigen Leis­tungs­träger im elektronischen Datenaustausch weitergeleitet.

Dies erspart zum einen das handschriftliche Ausfüllen der Formulare und garantiert so die Lesbarkeit, zum anderen werden die Rentenanträge sofort nach Antragsaufnahme an den zu­ständigen Rentenversicherungsträger im gesicherten Netz gesendet.

Somit können die Rentenanträge dort schneller bearbeitet werden.

Unsere wesentlichen Aufgaben sind:
- Aufnahme von Rentenanträgen
- Aufnahme der Meldung zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR)
- Aufnahme von Anträgen für Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten
- Aufnahme von Anträgen auf Knappschaftsausgleichsleistungen
- Aufnahme von Anträgen auf Kontenklärung (rentenrechtlich bedeutsame Zeiten)
- Aufnahme von Anträgen zur Klärung und Prüfung des Versicherungsverhältnisses für Zeiten im Beitrittsgebiet (ehemalige DDR)
- Unterstützung und Mithilfe bei der Beschaffung von Nachweisen für rentenrechtliche Beitragszeiten, Anrechnungszeiten, Ausfall- oder Ersatzzeiten
- Amtliche Beglaubigungen und Bestätigungen in Rentenangelegenheiten
- Entgegennahme von eidesstattlichen Erklärungen, Verhandlungsniederschriften und Zeugenerklärungen sowie Leistungen im Rahmen der Amtshilfe
- Information bei Anfragen der Rentenversicherungsträger
- Information zu den Angaben im Versicherungsverlauf
Es gibt eine Vielzahl von Rentenantragsarten, z. B. Regelaltersrente (Rente mit 65 bzw. 67), Alters­rente nach Alters­teilzeit oder wegen Arbeitslosigkeit, Altersrente für besonders langjährige Versicherte, Rente wegen Erwerbsminde­rung, Hinterbliebenenrente (Witwen/Witwer- und Waisen­renten), Erziehungs- und Knapp­schafts­renten.

Damit eine fachgerechte Antragsaufnahme erfolgen kann, benötigen wir einige wichtige In­for­mationen und Unterlagen von Ihnen.

Ihre Mithilfe erleichtert uns eine rasche Erledigung Ihrer Rentenangelegenheit.

Welche Antragsunterlagen für Ihren speziellen Antrag erforderlich sind, erläutern wir Ihnen gerne nach einer vorherigen Terminvereinbarung.



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