- Rathaus
- Verbandsgemeinde
- Aktuelles
- Bürgermeister & Beigeordnete
- Ortsbürgermeister
- Bürgerbeteiligung
- Beauftragte
- Einwohnerstatistik
- Satzungen
- Geschäftsordnungen
- Haushalt
- Gremien
- Wahlen
- Wirtschaftsförderung
- Verbandsgemeindeverwaltung
- Ortsgemeinden
- Verbandsgemeinde
- Einrichtungen
- Jugendpflege
- VG Werke AöR
- Feuerwehren
- Klimaschutz
- Schulen und Bildung
- Kindertagesstätten
- Kita "Rappelkiste" Aspisheim
- ev. Kita "Appelbachspatzen" Badenheim
- ev. Kita "Morgensonne" Gensingen
- Kita "Sternschnuppe" Gensingen
- Naturkindergarten Gensingen
- Kita "Kleine Strolche" Grolsheim
- Kita "Kunterbunt" Horrweiler
- Kita "Sonnenschein" St. Johann
- ev. Kita Sprendlingen
- Kita "Blaues Haus" Sprendlingen
- kath. Kita Sprendlingen
- kath. Kita Welgesheim
- Kita Wolfsheim
- Erleben
- Feedback Barrierefreiheit
Neun Einsätze in 48 Stunden fordern
Feuerwehren der Verbandsgemeinde
Sprendlingen-Gensingen
Bürgermeister Manfred Scherer: „Vielen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz“
Tiefschwarze und weithin sichtbare Wolken ließen am vergangenen Samstagnachmittag auch aus der Ferne erahnen, dass ein Großbrand viele Rettungskräfte bei heißen Temperaturen fordert.
Sichtbare Einstätze wie der Brand auf dem Betriebshof eines Entsorgungsbetriebs in Welgesheim verdeutlichen sehr eindrücklich, wie notwendig gut funktionierende Hilfs- und Rettungsorganisationen, wie Feuerwehr, THW sowie
Sanitäts- und Rettungsdienste sind. Über 300 Personen der gesamten Blaulichtfamilie kämpften über viele Stunden gegen die Folgen, die der Brandausbruch mit sich brachte – und dies in aller erster Linie rein ehrenamtlich, also in der Freizeit. „Wir können den Einsatzkräften gar nicht genug dafür danken, dass Sie ihre Zeit opfern und letztlich, dies hat die Zahl von 13 verletzten Hilfskräften gezeigt, auch bereit sind, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um Einsätze im Sinne unserer Bevölkerung abzuarbeiten“, verdeutlicht Manfred Scherer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen. Er sei beruhigt, dass die verletzten Einsatzkräfte nach der Untersuchung und kleinerer
Behandlungen im Krankenhaus wieder entlassen werden konnten und keine schlimmeren Folgen eingetreten sind.
Neben den Großeinsätzen, die wegen der starken Wahrnehmbarkeit sehr viel Beachtung finden, weiß der
Bürgermeister auch, dass die Organisationen nicht „nur“ gegen große Feuer kämpfen, sondern „im Alltagsgeschäft“ dauernd einsatzbereit sind – an jedem Tag und zu jeder Uhrzeit. Deutlich werde dies an der Vielzahl der Einsätze,
die von Samstagmittag, noch vor dem Großbrand, bis zum Montagmittag die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde beschäftigten „Unsere Feuerwehren der Verbandsgemeinde mussten neben dem Großbrand in Welgesheim acht
weitere Einsätze abarbeiten – also insgesamt 9 Einsätze innerhalb von gerade einmal 48 Stunden.
Die Leistung dahinter ist unglaublich und mehr als beachtlich“. Das Einsatzspektrum reichte dabei von
fehlausgelösten Brandmeldeanlagen, über eine Tierrettung und die Unterstützung bei einem medizinischen Notfall bis hin zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn.
„Es waren nicht nur die vielen, teils körperlich sehr anstrengenden Einsätze, sondern auch Situationen, in denen die Feuerwehr betroffenen Menschen nicht mehr helfen konnte“, weiß der Bürgermeister. Dies mache ihn besonders
betroffen, da Erfahrungen dieser Art nicht von der Einsatzkleidung abperlen, sondern auch unter die Haut gehen
können. „Dass sich unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte diesen körperlichen und seelischen Herausforderungen
stellen, gebührt unserer größten Achtung und dem Dank aller“, stellt Scherer klar und verdeutlich weiter:
„Auch mit der Rückkehr zum Feuerwehrhaus endet – egal welche Eindrücke von der Einsatzstelle mitgenommen
werden – für unsere Feuerwehrangehörigen die Aufgabe nicht, sondern sie geht so lange weiter, bis alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit in den Feuerwehrhäusern stehen“. Diese Nacharbeiten gehen zwar bei kleineren Einsätzen recht schnell. Bei ohnehin zehrenden Großeinsätzen mit regelrechten Materialschlachten können sie aber durchaus
Stunden oder sogar Tage andauern. „Wir wissen – und dies hat auch der Verbandsgemeinderat in der letzten Sitzung zum Ausdruck gebracht – um die hervorragende Arbeit, die unsere Feuerwehren, aber auch die weiteren Hilfs- und
Rettungsorganisationen aus unserer Verbandsgemeinde leisten und sind dankbar dafür“.
Denn – dies bringt der Bürgermeister auf den Punkt – „ohne Euch würden wir alle bei Bränden, Unfällen oder anderen Unglücken vergeblich auf Hilfe warten.
Danke, dass Ihr Euch für uns und unsere Region einsetzt – zu jeder Tages- und Nachtzeit“!

© FFW Sprendlingen (Stefan Schramm)

© FFW Sprendlingen (Stefan Schramm)
