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Gleichstellungsbeauftragte

Warum gibt es in unserer Verbandsgemeinde eine Gleichstellungsbeauftragte?
 
 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Dieser wunderbare Satz steht in unserem Grundgesetz im zweiten Absatz von Artikel 3. Diesen Verfassungsauftrag mit Leben zu füllen und dafür zu sorgen, dass er – im Geltungsbereich der Verbandsgemeinde - auch eingehalten wird, ist auch eine Aufgabe der Gemeinden. Die Verbandsgemeindeverwaltung hat dafür eine Gleichstellungsstelle eingerichtet. In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 30. Juni 2014 wurde ich zur Gleichstellungsbeauftragten der VG Sprendlingen-Gensingen gewählt.

Die Gleichstellung aller Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht gilt sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch im Hinblick auf das persönliche und berufliche Entfaltungspotential in der Gesellschaft. Dieser Gedanke ist bei den meisten Menschen in unserem Land bereits angekommen und fest verankert. Trotzdem werden immer noch Menschen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt. Oftmals sind es Frauen, die durch gewachsene gesellschaftliche Strukturen, Einstellungen und Rahmenbedingungen daran gehindert werden, Chancen wahrzunehmen.
Durch gezielte Maßnahmen wie besondere Bestätigung und Unterstützung sollen diese Ungleichheiten abgebaut werden. Keinesfalls soll hiermit eine Diskriminierung von Männern und Jungen erreicht werden! Diese besonderen Anstrengungen zum Abbau der Ungleichheiten werden durch die öffentliche Verwaltung unterstützt und beschleunigt.
Mein Aufgabengebiet ist vielfältig und bunt. Es reicht von der Beratung bei persönlichen, familiären oder beruflichen Problemen, über die Zusammenarbeit mit Frauenvereinigungen und sonstigen Institutionen, bis hin zur Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem will ich Impulse für eine Stärkung von Frauen in Politik und Wirtschaft geben. Hierfür ist es wichtig, dass auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch stärker gefördert wird.

Seit dem 1. Juli 2014 ist Heidrun Göhl die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen. Seit vielen Jahren sind ihr Themen wie „Chancengleichheit“, „Frauenförderung“, „Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ wichtig. Erfahrungen in diesem Bereich konnte Frau Göhl während ihres BWL-Studiums als studentische Frauenbeauftragte sowie als Gründungsmitglied des Frauenhauses Bad Kreuznach sammeln. Als Mutter zweier Söhne weiß Sie aber auch um Benachteiligungen von Jungen und Männern.


Zu den  Aufgaben gehören:

  • Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, also Frauen, Männern und Transgendern
  • den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft fördern, 
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, 
  • Frauen Mut machen und unterstützen auf ihrem Weg in die Politik, 
  • Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation von Frauen unterstützen, initiieren und durchführen,
  • mit allen Gruppen zusammenarbeiten, die sich um die geschlechtsspezifische Förderung etc. bemühen, 
  • Umsetzung der Gleichstellungspolitik vor Ort, bestehende Benachteiligungen wahrnehmen und gemeinsam mit den Betroffenen Lösungsmöglichkeiten erarbeiten,  
  • Hilfe für Menschen anbieten, die Gewalt in engen sozialen Beziehungen erleben, 
  • Organisation der Internationalen Frauentage,
  • Vernetzungen schaffen und erhalten.


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